Winterschlussverkauf - verlängert bis 29.01.19!

Winterschlussverkauf - verlängert bis zum 29.01.19 in Ihrem Raiffeisen-Markt


Generalversammlung in Bad Eilsen

Wir laden unsere Mitglieder herzlich zu unserer ordentlichen Generalversammlung am 04.02.2019 ein. Auf den förmlichen Teil der Veranstaltung folgt ein Vortrag von Herrn Wolfgang Bosbach, dem bekannten Politiker und langjährigen Mitglied des Deutschen Bundestages, zum Thema: "2019 – Deutschland und Europa im Stresstest"


Ein Urgestein geht in Ruhestand

Harald Buchwald, ein Raiffeisen-Landbund Urgestein, verabschiedet sich nach 43 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand! Als Ansprechpartner für Getreide und Pflanzenschutz stand er unseren Kunden und auch den Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Nun widmet er seine ganze Aufmerksamkeit seinem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb und seiner Familie! Heinrich Sensmeyer hat seine Aufgaben im Bereich Getreide übernommen, Cord Wilhelm Meyer im Bereich Pflanzenschutz.
Wir wünschen Harald Buchwald alles Gute für die Zeit nach der RLB!


Europameister Kaninchenzucht

Arnold von Eulenberg ist Europameister! Unser treuer Kunde im Raiffeisen-Markt Rinteln konnte sich mit seinen Kaninchen bei der Schau mit 30.000 Tieren aus 26 Ländern durchsetzen. Wir gratulieren zu diesem großen Erfolg und sind überzeugt unser Hoppel-Kaninchenfutter hat seinen Teil dazu beigetragen!

Hier der Artikel im Schaumburger Wochenblatt


Investition in zwei Silos am Standort Berenbusch

Mit dieser Maßnahme wird die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und eine bessere Ressourceneffizienz bei der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse unterstützt. 



Top News

18.01.19 12:30

Landwirtschaft als Hauptquelle von Feinstaub ausgemacht

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie (MPIC) haben die landwirtschaftliche Tierhaltung als einen der Hauptverursacher der Feinstaubbelastung in Deutschland ausgemacht. Laut einer bislang nicht veröffentlichten Studie des MPIC, über die das ARD-Magazin "Monitor" gestern berichtete, verbindet sich der Ammoniak aus der Gülle mit Abgasen aus der Industrie und dem Straßenverkehr und bildet so Feinstaub. Insgesamt sei die Landwirtschaft für 45 % der gesamten Feinstaubbelastung in Deutschland verantwortlich, die hierzulande jedes Jahr zu 120 000 vorzeitigen Todesfällen bei Menschen führe.

Aus ihren Ergebnissen schlussfolgern die Forscher, dass alleine aufgrund der Ammoniak-Emissionen aus der Landwirtschaft jedes Jahr rund 50 000 Menschen in Deutschland vorzeitig sterben. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner räumte ein, dass es auf einigen landwirtschaftlichen Betrieben Probleme mit Ammoniak-Emissionen gebe. Die Minderung des Ausstoßes durch technische Maßnahmen wie zum Beispiel die Vergärung von Gülle in Biogasanlagen brauche aber Zeit.

Von den Grünen im Bundestag kamen indes Rufe nach neuen Vorgaben für die Abluftreinigung in der Tierhaltung und auch nach einem "Ende der Massentierhaltung". Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, kritisierte die Studie und die von den Autoren gezogenen Schlussfolgerungen hinsichtlich möglicher Todesopfer als "hochgradig unseriös, geradezu unmoralisch". Rukwied wies darauf hin, dass es bereits eine Reduktionsstrategie für Ammoniak aus der Tierhaltung gebe. Die Studienlage zum Thema Feinstaub sei in hohem Maße volatil.

Der DBV-Umweltbeauftragte Eberhard Hartelt hält es für "hoch spekulativ und auch nicht für gerechtfertigt", die Landwirtschaft "als Mörder hinzustellen". Die Vegane Gesellschaft Deutschland stellte die Frage in den Raum, ob es nach den Diesel-Fahrverboten in den Innenstädten nun nicht auch Fleischverbote geben müsste. Zudem müsse es "Musterklagen" geben, die die „Verursacher-Betriebe dicht machen“. AgE
18.01.19 10:02

Schweinehaltung nicht mehr wirtschaftlich

Der Strukturwandel in der deutschen Schweinehaltung schreitet voran, Jahr für Jahr schließen mehr Unternehmen. Schuld daran ist nicht zuletzt die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe, die sich 2018 oft sogar noch verschlechtert hat. Wie die Viehzählung vom November 2018 ergab, hielten Ende des vergangenen Jahres nur noch 22.400 Betriebe bundesweit Schweine oder Sauen. Innerhalb eines Jahres haben damit, einmal mehr, rund 1.100 Betriebe ihre Pforten geschlossen. Das entspricht einem Rückgang um fast 5 %, bei den Sauen fällt das Minus sogar noch deutlicher aus. Bereits jetzt ist diese Entwicklung auch am Bestand zu spüren. Nach den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes sank der gesamte Schweinebestand zuletzt um 4,1 % im Jahresvergleich. Die deutlichsten Rückgänge sind im Bereich Ferkel und Jungschweine zu verzeichnen. Ein Grund für diese Entwicklung ist sicherlich in der schwierigen wirtschaftlichen Lage der vergangenen Monate und Jahre zu suchen. Schwierige Zeit für Schweinemäster Schon seit Herbst 2017 bereitet die Wirtschaftlichkeit in der Schweinemast Probleme. Gerade in den vergangenen Monaten sind dabei die Kosten häufig gestiegen, insbesondere Futtermittel wurde teurer. Die Ausgaben für das Futter haben einen Anteil von rund 50 % der gesamten Kosten. Selbst die vergleichsweise niedrigen Preise für Ferkel konnten das nicht ausgleichen, insbesondere da den hohen Kosten sehr niedrige Schlachterlöse gegenüberstanden. Auch mit einer optimalen Kostenstruktur und sehr guten biologischen Leistung ist es kaum möglich Gewinne durch die Schweinemast zu erzielen. Bei durchschnittlichen Leistungen wurde nach dem Modell der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) im Jahr 2018 ein Verlust von 8 Ct/kg Schlachtgewicht erwirtschaftet. Um jegliche Kostenfaktoren zu decken, benötigen die Landwirte einen Schlachtschweinepreis von rund 1,52 EUR/kg. Sauenhaltung 2018 in der Verlustzone Noch schlimmer als bei den Mastschweinen gestaltetet sich das Jahr 2018 für Sauenhalter. Die Kosten für die Erzeugung eines Ferkels bis zum Verkaufsgewicht bewegten sich im Jahresverlauf relativ stabil bei 60 EUR, zogen allerdings zum Jahresende durch die erhöhten Futterkosten leicht an. Auf der anderen Seite war das Jahr geprägt von sehr niedrigen Ferkelerlösen. Diese befanden sich im Mittel des Jahres mit 49 EUR/Ferkel 24 % unter dem Vorjahresniveau. 2018 mussten Sauenhalter nach der Modellrechnung AMI dementsprechend mit Verlusten von 11 EUR/Ferkel leben. (AMI)
zum Archiv ->

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren
OK