< Starker Strukturwandel in der deutschen Sauenhaltung
07.01.19 23:00 Kategorie: markttipps, Markttips

Schleppender Start


Schon vor den Weihnachtsfeiertagen zeichnet sich das Brotgetreidegeschäft durch verhaltene Abgabe- und Kaufbereitschaft aus, daran hat sich bislang nichts geändert.

 

 

In der letzten Dezemberwoche ergaben sich kaum Neugeschäfte,

viele Marktteilnehmer hatten sich in die Ferien verabschiedet und

auch in der ersten Jahreswoche sind noch nicht alle wieder zurück.

Es besteht für beide Seiten kein drängender Bedarf zum Handeln. Die

Getreidepreise hatten im alten Jahr noch vereinzelt an Boden

verloren, waren aber aufgrund der geringen Aktivitäten ohnehin

nominell. Die Pariser Börse schloss am 02.01.2019 mit 204 EUR/t für

Weizen etwas fester, blieb damit aber 1 EUR/t unter dem Niveau von

vor Weihnachten. Die Nachfrage ist äußerst verhalten. Mühlen sind

ausreichend versorgt und es wird erwartet, dass diese erst in den

kommenden Wochen wieder verstärkt nach Brotgetreide suchen, dann

allerdings auch für spätere Liefertermine. Erzeuger sind von den

aktuellen Geboten weiterhin enttäuscht und halten ihre Restbestände

zurück. Sie erhoffen sich, ebenso wie die Handelsunternehmen, in

den kommenden Wochen endlich spürbare Nachfrage für den Export und

im Zuge dessen festere Preise. (AMI)

 

 


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