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RLB Agrar-Newsletter 07/2021

Kälteschub.

In den USA sorgt eine Kältewelle, mit bis zu minus 30 Grad Celsius, für Sorgen um die Winterweizenbestände. Frostschäden sind aufgrund der dünnen Schneedecke nicht ausgeschlossen. „Experten“ sprechen davon, dass bis zu 15 % der Weizenanbaufläche geschädigt sein könnten. Aus dieser Formulierung kann man schon ablesen, dass die „Experten“ in Wahrheit nichts wissen. Die Bestände lassen sich erst wirklich beurteilen, wenn der Winter vorbei ist, bis dahin ist alles Spekulation. Diese Spekulation sorgt jetzt erst einmal für einen deutlichen Kursschub nach oben an den Getreidebörsen. Diese Phase kann oder sollte man für die Vermarktung nutzen, denn es gibt auch gute Argumente für wieder fallende Kurse. In Europa hat der Winter bislang keine Auswinterungsschäden verursacht und in Australien wird gerade eine Rekordernte eingebracht. Gegenüber dem Vorjahr soll die australische Getreideernte um mindestens 60 % zulegen. Diese Mengen werden den Weg in die Märkte finden und damit auch gegen uns konkurrieren. Das aktuelle Preisniveau ist relativ hoch, die Restmengen der Ernte 2020 und Teilmengen der Ernte 2021 sollte man absichern.

 

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