• Strohballen

  • Feld

  • Gartenarbeit

  • Kühe

  • Mähdrescher

RLB Agrar-Newsletter 13/2021

Schwäche hält an.

Die Börsenkurse für Weizen kannten im März nur eine Richtung, nach unten. Die Nachfrage nach Getreide hat sowohl international wie auch national deutlich nachgelassen. Eine geringe Nachfrage übt immer Druck auf die Preise aus und aktuell kommt noch ein Sondereffekt hinzu. Heute Abend erwartet die Welt wieder den allmonatlichen USDA-Report. Dieser Report ist von besonderem Interesse, denn man erwartet erstmalig genaue Zahlen zu den Anbauflächen der Ernte 2021 und zu den Quartalsbeständen per Ende März 2021. Wenn es zu einer Verschiebung der Anbauflächen zwischen Weizen, Mais und Sojabohnen kommt, kann das auch erheblichen Einfluss auf die Preisentwicklung haben. Die Unsicherheit darüber, welche Zahlen heute Abend veröffentlicht werden, hat den Markt in den letzten Tagen regelrecht gelähmt. Handel findet so gut wie nicht statt, man will sich morgen wieder neu ausrichten, auf welchem Preisniveau auch immer. Für die Vermarktung der Restmengen aus der Ernte 2020 stehen die Chancen für die EU nicht schlecht. Der relativ schwache Euro führt dazu, dass der Weizen und die Gerste im Exportmarkt, im Vergleich zu den Wettbewerbern USA und Russland, attraktiv bleibt. Leider fehlen derzeit noch die Käufer, aber bis zur Ernte 2021 wird sicher noch Bedarf bestehen. Der schwache Euro stützt damit auch unseren Binnenmarkt, denn der Import von Körnermais wird teurer und die Verwendung von hiesigem Getreide gewinnt an Vorzüglichkeit.




 

Für mehr Infos abonnieren Sie unseren Newsletter