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RLB Agrar-Newsletter 15/2021

USDA-Bericht und Wetter

Der USDA-Bericht vom Freitag letzter Woche brachte keine großen Überraschungen, aber immerhin wurden die globalen Endbestände von Weizen und Mais um ca. 9 Mio. t reduziert. Die Börsen reagierten kurzfristig mit einem Kurssprung nach oben, um dann am Montag wieder deutlich ins Minus abzurutschen. In den Schwarzmeerhäfen sind die Exportpreise für Weizen der Ernte 2020 weiter gefallen, denn die internationale Nachfrage ist rückläufig und die Ertragsaussichten für die nächste Ernte sind für die Schwarzmeerregion sehr optimistisch. Dieser Optimismus wird in anderen Regionen auf dieser Erde nicht unbedingt geteilt und die Lage kann sich auch schon mal sprichwörtlich über Nacht ändern. In Frankreich hat ein Kälteeinbruch mit starken Nachtfrösten viele Rüben-, Raps- und Getreideflächen geschädigt und in den USA und Kanada spricht man von Trockenheit. Die Schadenshöhe lässt sich natürlich noch nicht abschließend beurteilen, aber die Meldungen reichten aus, um die Börsenkurse wieder nach oben zu befördern. Der Rapskurs für die kommende Ernte hat ungeahnte Höhen erklommen. Diese Hochpreisphase sollte man auf jeden Fall für die Vermarktung nutzen, denn die Fallhöhe ist beträchtlich und wie schnell sich das Blatt wieder wenden kann, sollten wir aus der Vergangenheit gelernt haben. 

 

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