Zu Beginn der Handelswoche notierte der Sep.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 199,25 €/t und der Dez.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 207,50 €/t an der Euronext in Paris.
Am Sonntag haben sich die Europäische Union und die Vereinigten Staaten im Rahmen ihres Handelsstreits auf eine Lösung geeinigt. Im Zentrum der Vereinbarung steht ein Einfuhrzoll von 15 % auf bestimmte Produkte aus der EU. Damit konnte der ursprünglich geplante 30-prozentige Strafzoll, der ab dem 1. August gelten sollte, abgewendet werden.
Als Teil der Einigung hat sich die EU außerdem verpflichtet, Energie aus den USA zu beziehen sowie Investitionen in den Vereinigten Staaten zu tätigen. Durch diese Übereinkunft konnten nicht nur die höheren Importzölle vermieden, sondern auch mögliche Gegenmaßnahmen der EU verhindert werden.
In Folge des Handelsabkommens zwischen USA und EU hat der Euro deutlich an Stärke gegenüber dem US-Dollar verloren. Der schwächere Euro und die steigenden Exportpreise in Russland stützten den Weizenpreis. Dies wiederum würde sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Export auswirken.
Russische Analysten wiesen am Montag auf einen Preisanstieg in den Schwarzmeerhäfen hin. Darüber hinaus bleibt die Lage in der Landwirtschaft angespannt: Die Ernte fällt je nach Region unterschiedlich aus, was auf die teils extremen und wechselhaften Wetterverhältnisse zurückgeführt wird.
