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RLB Agrar-Newsletter 27/2021

Börsenkurse schwach.

Nach dem Quartalsreport des US-Landwirtschaftsministeriums von letzter Woche sind die Börsenkurse für Getreide kurzfristig angestiegen, um danach deutlich ins Minus zu rutschen. Die Gründe für den kurzzeitigen Anstieg waren eine kleinere Maisanbaufläche in den USA und die Trockenheit in den Sommerweizenregionen. Am nächsten Tag verkündeten die Meteorologen, dass viel Regen erwartet wird und damit die Trockenheit ein Ende hat. Die Ertragserwartungen sind deshalb natürlich auch wieder angestiegen, von einer knappen Versorgung wird aktuell nicht mehr gesprochen. Im Gegenteil, jetzt werden Gerüchte gestreut, die Nachfrage aus China könnte 10 Mio. t geringer ausfallen, als bisher erwartet. Es sind die üblichen Spielchen um den Markt in die gewünschte Richtung zu bringen. Die extreme Preisvolatilität spiegelt die engen Versorgungsbilanzen. Es ist nur ein kleiner Mengenunterschied von zu wenig bis zu viel Getreide, aber die Preisausschläge an den Börsen sind extrem. In unserer Region stehen die Mähdrescher in den Startlöchern, sobald die Sonne scheint, wird auf den leichteren Standorten die erste Gerste gedroschen. Dann bekommen wir schon einmal einen kleinen Eindruck, ob die hohen Ertragserwartungen auch erfüllt werden. Vielleicht sollte man jetzt erst einmal abwarten und die Ernte einbringen, dann sieht man etwas klarer. 



 

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