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RLB Agrar-Newsletter 29/2021

Die Ernte geht weiter.

Die Ernte hat in diesem Jahr relativ spät begonnen, aber wenn das Wetter mitspielt haben wir eine relativ kompakte Ernte. Die Gerste ist in unserem Geschäftsgebiet zu 90% geerntet und es geht ohne Lücke nahtlos weiter mit den anderen Kulturen. Bei der Gerste hat es sich bestätigt, der Ertrag ist durchschnittlich, bei sehr schlechten Qualitäten. Die ersten Druschergebnisse bei Weizen und Raps waren nicht schlecht und die Qualitäten haben die Standardwerte problemlos erfüllt. Das lässt uns hoffen, dass sich die Katastrophe von der Gerste nicht auch bei den anderen Früchten wiederholt. Die Getreidepreise haben sich in den letzten Tagen weiter nach oben bewegt. Die wichtigsten Faktoren für diese Entwicklung waren der relativ schwache Euro und das globale Wetter. In den USA und Kanada ist und bleibt es zu warm und zu trocken, Sommerweizen, Raps und Mais leiden unter den Bedingungen und die Ertragserwartungen sinken weiter. Die Getreidebilanzen werden immer enger, wenn es bei dem hohen Verbrauch bleibt. An dieser Stelle kommt dann einmal mehr China ins Spiel. Letztendlich ist das Einkaufsverhalten der Chinesen entscheidend. Werden wieder die hohen Mengen des Vorjahres erreicht, oder sind die Vorratskammern gefüllt und man fährt die Mengen herunter? China lässt sich nicht in die Karten schauen, sonst würde es ja auch langweilig werden. Wenn man in die Hochwasserregionen schaut, haben wir aktuell keinen Grund zur Klage, auch wenn wir nicht die Rekordernte einfahren, wie noch vor wenigen Wochen geglaubt.

 

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