Zu Beginn der Handelswoche notierte der Dez.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 190,00 €/t und der Mrz.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 195,00 €/t an der Euronext in Paris.
Die angehobene globale Weizenproduktion und steigenden Endbestände aus dem aktuellen WASDE-Report vom vergangenen Freitag setzen den Weizenpreis unter Druck. Am Freitag notierte der Weizen Dez.-Termin zeitweise bei 188,00 €/t und der Mrz. Weizen bei 192,25 €/t.
Im Report steigen die globalen Weizenbestände um 7,37 Mio. t auf 271,43 Mio. t. Gleichzeitig wird die weltweite Produktion um 12,69 Mio. t auf 829,89 Mio. t nach oben korrigiert. Nahezu alle wichtigen Exportländer, darunter Argentinien, Australien, Kanada, die EU, Russland, Kasachstan und die USA, verzeichnen höhere Erntemengen. Der Verbrauch legt dagegen nur moderat um 4,3 Mio. t zu, sodass die globalen Endbestände weiter anwachsen.
Für europäischen Weizen bleibt die Lage auf den Exportmärkten weiterhin äußerst angespannt. Mais und Raps entwickeln sich dagegen preislich stabiler, da die Importe aus der Ukraine in die EU geringer ausfallen als erwartet.
