Zu Beginn der Handelswoche notierte der Dez.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 189,75 €/t und der Mrz.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 190,25 €/t an der Euronext in Paris.
Am Weizenmarkt bleibt die Stimmung weiterhin angespannt.
Die jüngsten Fortschritte in den Friedensverhandlungen zur Ukraine wirkten sich preisbelastend aus. Auch in Russland gingen die Preise leicht zurück. Nach Einschätzung des Beratungsunternehmens SovEcon geraten russische Landwirte zunehmend unter finanziellen Druck. Um die laufenden Ausgaben für die Aussaat und Düngung der Ernte 2026 zu decken, sehen sie sich gezwungen, die Ernte 2025 in ungewöhnlich hohem Tempo zu verkaufen. Dieses schnelle Abstoßen der Ware führt in Russland zu sinkenden Preisen.
Zudem sind die Ertragsmeldungen der Ernten aus Australien und Argentinien sehr gut.
Infolge der guten Ernteergebnisse steigt das globale Angebot weiter, während die Nachfrage eher verhalten bleibt.
