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RLB Agrar-Newsletter 49/2025

Zu Beginn der Handelswoche notierte der Dez.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 186,75 €/t und der Mrz.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von…

Zu Beginn der Handelswoche notierte der Dez.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 186,75 €/t und der Mrz.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 188,50 €/t an der Euronext in Paris.

Die Weizenkurse an der Euronext notierte am Montag im Handelsverlauf auf einem neuen Laufzeittief von 186,25 €/t.

Für zusätzlichen Druck sorgte die Anhebung der EU-Prognose für die Weichweizenernte. Die Europäische Kommission hatte ihre Schätzung am vergangenen Donnerstag um 800.000 Tonnen auf 134,2 Millionen Tonnen nach oben korrigiert.

Auch die staatliche Behörde ABARES hat in ihrem vierteljährlichen Erntebericht ihre Prognosen deutlich angehoben. Die erwartete australische Gerstenernte steigt um etwa 1,1 Millionen Tonnen auf 15,7 Millionen Tonnen, die Rapsproduktion soll um rund 800.000 Tonnen auf 7,2 Millionen Tonnen zulegen. Damit wächst das landwirtschaftliche Angebot auf der Südhalbkugel weiter. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Getreidebörse in Buenos Aires ihre Schätzung für die argentinische Weizenernte auf den Rekordwert von 25,5 Millionen Tonnen erhöht. Beide Länder können somit mehr Weizen auf den Weltmarkt bringen, was den Preisdruck weiter verstärkt.

 

 

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