Zu Beginn der Handelswoche notierte der Mrz.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 190,75 €/t und der Mai.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 193,25 €/t an der Euronext in Paris.
Der feste Euro wirkt sich negativ auf die Getreidepreise in Europa aus. Der Markt steht weiterhin in intensivem Wettbewerb mit internationalen Anbietern. Gleichzeitig führen die zuletzt deutlich ausgeweiteten Weizenernten in Argentinien, Australien und Kanada im Jahr 2025 zu einem großzügigen Angebot auf dem Weltmarkt. Zudem kündigte der argentinische Wirtschaftsminister Luis Caputo am Dienstag an, dass die Regierung von Präsident Javier Milei die Exportabgaben auf Getreide herabsetzen wird. Demnach sinken die Exportsteuern für Weizen und Gerste von 9,5 auf 7,5 Prozent. Mit dieser Maßnahme will die Regierung die Getreideausfuhren weiter ankurbeln, die nach einer Rekordernte deutlich zunehmen dürften.
Auch der jüngste USDA WASDE-Bericht erhöht die weltweite Weizenernte 2025/26 im Vergleich zum November um 8,92 Millionen Tonnen auf einen neuen Rekordwert von 837,81 Millionen Tonnen. Der weltweite Verbrauch für 2025/26 wird um 4,07 Millionen Tonnen auf 822,97 Millionen Tonnen angehoben.
