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RLB Agrar-Newsletter 39/2021

Stabiles Preisniveau

An den Börsen ist das Preisniveau relativ stabil. Leichte Kursschwankungen begleiten uns natürlich ständig, aber die Grundstimmung ist fest. In Europa ist die Weizennachfrage hoch, denn der Export läuft auf Hochtouren. Neben den bei uns vorhandenen Qualitäten hilft uns der schwache Euro beim Export. Die USA sind aktuell zu teuer und Russland hat den Weizenpreis angehoben. Frankreich hat in diesem Jahr relativ schlechte Weizenqualitäten, deshalb gab es Druck auf die Futtergetreidemärkte in Holland, Belgien und auch Deutschland. Jetzt scheint sich die Lage in Frankreich wieder zu ändern, denn die klassischen Käuferländer haben ihre hohen Qualitätsansprüche etwas zurückgeschraubt, somit passt der französische Weizen wieder für den Export nach Nordafrika. Das Inlandsgeschäft mit Futtergetreide läuft schleppend. Der Mischfutterabsatz ist schwach, entsprechend wenig Futtergetreide wird benötigt. Ein weiterer Grund ist der Bedarf an Siloraum für die bevorstehende Körnermaisernte. Man erwartet mehr Körnermais als im vergangenen Jahr, da die Biogasanlagen und Milchviehbetriebe allgemein gut versorgt sind und Silomais in Körnermais umgewandelt wird. Global stellt sich ebenfalls die Frage, wie hoch die Körnermaisernte ausfallen wird. Die USA melden einen guten Erntefortschritt mit ordentlichen Erträgen und China vermeldet eine deutlich besser Körnermaisernte als im Vorjahr. Bei den Meldungen aus China muss man aber immer im Hinterkopf behalten, dass China Mais kaufen muss, da wirkt eine Meldung über hohe Erträge dämpfend auf die Preise. Aktuell erwarten wir morgen den Quartalsbericht des US-Landwirtschaftsministeriums, dann sind wir bestimmt schlauer.


 

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