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RLB Agrar-Newsletter 40/2021

Feste Kurse

Steigende Preise auf allen Ebenen. Wohin man auch hört und sieht, gefühlt gehen alle Preise nach oben. Sei es der Diesel an der Tankstelle, Heizöl, Gas, Lebensmittel, Getreide, Raps oder Dünger. Trotzdem täuscht das Gefühl, denn die Preise für Schweinefleisch und Ferkel geraten immer mehr unter Druck. Eine kostendeckende Produktion ist nicht mehr gegeben und die Futterkosten steigen weiter an. Man muss kein Prophet sein, um festzustellen, dass etliche Betriebe aus der Veredlung aussteigen werden und die Viehzahlen in Deutschland schrumpfen. Das hat natürlich auch negative Folgen für die Mischfutterproduzenten und den Getreideabsatz. Die Ackerbaubetriebe freuen sich über die aktuell relativ hohen Getreidepreise, langfristig steigt aber auch die Abhängigkeit vom Export, keine gute Entwicklung. Der Getreideexport aus der EU liegt, auch begünstigt durch den billigen Euro, weit über dem Vorjahr. In den USA und Russland sind die für den Export zur Verfügung stehenden Weizenmengen geringer als in den Vorjahren und in Brasilien hat sich die Maismenge halbiert. Die Frage ist, wie lange geht die Entwicklung so weiter? Momentan sind keine Gründe für eine Schwächephase erkennbar, aber es kommt der Tag, an dem der Schalter umgelegt wird und unsere Glaskugel ist leider zerbrochen.


 

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