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RLB Agrar-Newsletter 41/2021

Weniger Weizen, mehr Mais und Soja.

Gestern war es wieder einmal so weit, das US-Landwirtschaftsministerium hat die aktuellen Zahlen zu Erzeugung, Verbrauch und Endbeständen der wichtigsten Agrarprodukte bekanntgegeben. Die Kurzfassung: es gibt weniger Weizen, dafür mehr Mais und Sojabohnen. Die globalen Weizenendbestände sinken um ca. 6 Mio. t, die vom Mais und Soja steigen um 4,1 Mio. t und 5,6 Mio. t an. Die Börsen haben kurzzeitig mit heftigen Ausschlägen reagiert, um sich dann auch wieder schnell auf das Niveau der Vortage zu bewegen. Die Fachleute in den Handelshäusern hatten die Zahlen schon vorhergesehen und dementsprechend hatten sich die Preise schon im Vorfeld angepasst. Dennoch kann man feststellen, Getreide ist insgesamt nicht im Überfluss vorhanden, bei den Ölsaaten könnte sich die Lage etwas entspannen, wenn die Erträge wirklich so kommen, wie jetzt veranschlagt. In den Zahlen für die Sojabohnen sind schon die Ernten von Südamerika eingeflossen, dabei hat noch nicht einmal die Aussaat stattgefunden. Wir haben insgesamt ein sehr hohes Preisniveau und am Ende muss immer jemand gefunden werden, der die Ware auch körperlich abnimmt und bezahlt. Die Luft wird dünner und die Risiken steigen. 

 

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