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RLB Agrar-Newsletter 44/2021

Neue Rekorde

Der Weizenpreis erreichte gestern an der Matif mit 297 €/t kurzfristig ein neues Rekordhoch. Inzwischen ist der Kurs wieder gefallen, dennoch haben wir ein Preisniveau, von dem man bislang nur träumen konnte. Bei den viehhaltenden Betrieben lösen die hohen Preise dagegen Alpträume aus, die Probleme werden jeden Tag größer. Eine anhaltend hohe internationale Nachfrage treibt die Getreidepreise weiter nach oben und der schwache Euro begünstigt den Export aus Europa zusätzlich. So kaufte Saudi-Arabien vorgestern 1,268 Mio. t Weizen, Marktteilnehmer hatten nur mit der halben Menge gerechnet. Eine interessante Meldung verbreitete die Nachrichtenagentur Reuters: Die chinesische Regierung bittet die Bevölkerung Nahrungsmittelvorräte anzulegen, aufgrund möglicher Knappheit. Als Gründe werden Lieferprobleme wegen Corona und Energieknappheit angegeben. In diese Meldung kann man sehr viel hineininterpretieren, zu viel Getreide scheint aber nicht da zu sein?! Für die kommenden Tage wird die laufende Körnermaisernte in den USA an Bedeutung zunehmen. Wird der Ertrag den Erwartungen entsprechen, oder ist er geringer oder höher. Danach rückt die Ernte in Australien in den Blickpunkt und dann schon die Ernte 2022. Die hohen Düngemittelpreise und der damit verbundene geringere Einsatz könnten die Erntemengen ebenfalls reduzieren. Wohin geht die Reise?


 

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