• Strohballen

  • Feld

  • Gartenarbeit

  • Kühe

  • Mähdrescher

RLB Agrar-Newsletter 45/2021

Mehr Mais, weniger Weizen

Gestern Abend war es wieder einmal so weit, das USDA hat die neuesten Schätzungen zu Produktion, Verbrauch und Endbeständen von Soja, Mais und Weizen bekanntgegeben. Die US-Sojabohnenernte wurde geringer eingeschätzt als erwartet, mit der Folge steigender Kurse für Sojabohnen und Raps. Im Getreidebereich gleichen sich die Endbestände vom Mais und Weizen fast aus. Die Maismengen steigen um 3,3 Mio. t, dagegen sinkt der Endbestand vom Weizen um 4 Mio. t. Der Rückgang beim Weizen errechnet sich in erster Linie aus einem höheren Verbrauch, insbesondere in den Ländern Türkei, Iran und Algerien. Für diese Länder erwartet das USDA höhere Einfuhren als noch vor einem Monat prognostiziert, bleibt abzuwarten, ob denn auch tatsächlich gekauft wird. Die größere Maismenge errechnet sich in erster Linie aus höheren Beständen in China. Die Zahlen aus China sollte man aber grundsätzlich mit Vorsicht genießen. In China steigt der Maispreis derzeit an. Das spricht nicht unbedingt für eine Überversorgung, zumal die Produktion von Schweinefleisch in China aktuell wieder profitabel ist. Zusammenfassend kann man feststellen, dass die globalen Endbestände weiter sinken. Der Weizenexport aus Europa liegt 25% über dem Vorjahr und trotz der sehr großen Maisernte kommt kein Angebotsdruck auf. Die Preise bleiben so lange stabil, bis es neue Erkenntnisse gibt.      

 

Für mehr Infos abonnieren Sie unseren Newsletter