Zum Hauptinhalt springen

RLB Agrar-Newsletter 07/2026

Zu Beginn der Handelswoche notierte der Mrz.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 189,50 €/t und der Mai.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von…

Zu Beginn der Handelswoche notierte der Mrz.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 189,50 €/t und der Mai.-Weizen Termin bei einem Schlusskurs von 189,00 €/t an der Euronext in Paris.

Die Weizenkurse an der Euronext setzten am Montag ihren Abwärtstrend fort und gaben die Gewinne von Ende Januar vollständig wieder ab. Für zusätzlichen Preisdruck sorgten steigende Temperaturen in Europa, den USA und der Schwarzmeerregion. Damit schwinden die Sorgen vor möglichen Frostschäden. Auch Meldungen aus den ukrainischen Winterweizenanbaugebieten wirken beruhigend auf den Markt. Die zuvor extreme Kältewelle in der Ukraine und in Russland zieht sich offenbar aus den zentralen Anbauregionen zurück.

Der am Dienstag veröffentlichte WASDE-Report brachte keine wesentlichen Überraschungen. Die weltweite Versorgung mit Weizen bleibt komfortabel, da das USDA im Februar nur geringfügige Anpassungen vornahm. Sowohl die Anfangsbestände als auch die Produktion wurden leicht nach unten korrigiert, während der Verbrauch moderat angehoben wurde. Die globalen Endbestände sinken im Vergleich zur Januar-Prognose um 740.000 Tonnen auf 277,51 Millionen Tonnen. Im Jahresvergleich bedeutet dies jedoch weiterhin einen deutlichen Zuwachs von rund 18 Millionen Tonnen.

Für mehr Infos abonnieren Sie unseren Newsletter