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RLB Agrar-Newsletter 22/2022

Unsichere Zukunftsaussichten

Momentan ist der Weizenkurs an den Börsen im Vergleich zum Mais zu teuer und auch die Gerste rechnet sich im Mischfutter schlechter als der Mais. China hat darauf reagiert und Kontrakte mit französischer Gerste ausgewaschen und stattdessen Mais in Brasilien gekauft. Diese Gerste sucht nun einen neuen Käufer, in einem schwierigen Umfeld. Die Sorgen vor einer globalen Rezession werden immer größer, allgemein fallende Aktien- und Rohstoffpreise, steigende Zinsen und die Angst vor einer galoppierenden Inflation sorgen für unsichere Zukunftsaussichten. Aktuell sieht es so aus, als hätten wir die höchsten Getreidepreise gesehen, aber wer kann das schon sicher behaupten? Die internationale Gemeinschaft versucht händeringend so viel wie möglich Getreide und Ölsaaten aus der Ukraine zu exportieren. Wenn es nicht gelingt das Getreide über den Hafen Odessa zu verladen, wird nur ein Bruchteil in den Markt gelangen und die Preise werden wieder ansteigen. Aktuell hat man aber die Hoffnung, dass es gelingen könnte, dazu haben die Niederschläge in den letzten Tagen die Hoffnung auf eine gute Ernte auf der Nordhalbkugel verbessert. Die Börsenkurse sind derzeit stark rückläufig, ob es sich um eine grundlegende Trendwende handelt oder nur um ein Zwischentief ist nicht absehbar. Bedenken sollte man aber, wir haben wohl nicht mehr die Spitzenpreise, aber noch immer ein sehr hohes Preisniveau!

 

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