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RLB Agrar-Newsletter 31/2022

Märkte unter Druck.

Nachdem das erste Schiff mit Mais aus Odessa in der Türkei angekommen ist, sind die Börsenkurse für Getreide und Raps deutlich gesunken. Für die gesamte Welt sind gesunkene Getreidepreise sicherlich besser als ein gesunkenes Schiff. Der Preisrückgang ist spürbar, aber dennoch liegt der Weizenpreis über dem Vorkriegsniveau. Es gibt also durchaus noch Luft nach unten. Ein Schiff macht bekanntlich noch keinen Sommer und die Schiffsexporte aus der Ukraine sind mit sehr hohen Risiken und Kosten belastet. Deshalb sind die Getreidepreise bei uns auch nicht stärker abgesackt. Europa ist aktuell der zuverlässigste und günstigste Lieferant für Weizen, dies spiegelt sich in den jüngsten Verkäufen an Algerien. Aktuell wollen die Philippinen, Südkorea, Tunesien und Japan Getreide kaufen, dagegen hält sich China bedeckt. Die chinesische Wirtschaft leidet noch immer unter Corona und der aktuelle Konflikt mit den USA und Taiwan schürt zusätzlich die Rezessionsängste. Die Volatilität in den Märkten, mit allen Risiken wird uns weiter begleiten.

 

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