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RLB Agrar-Newsletter 35/2022

Getreide rauf, Raps runter.

Gute Wachstumsbedingungen für Sojabohnen in den USA und Sojaexporte, die in dieser Woche unter den Erwartungen lagen. Schwache Wirtschaftsdaten aus China und eine Rapsernte in Kanada, die in diesem Jahr auf 19,5 Mio. Tonnen geschätzt wurde, gegenüber 12,6 Mio. Tonnen im Vorjahr. Die Entspannung bei der Ölsaatenversorgung sorgt für Druck auf die Rapskurse. Dagegen zeigen sich die Getreidekurse noch relativ stabil. Berichte über eine Gegenoffensive der Ukraine gegen die russischen Besetzer stützt die Kurse, man macht sich Sorgen um den Getreidekorridor. Unterstützung bekamen die Börsenkurse auch, weil die US-Maisfeldbestände erneut schlechter bonitiert wurden. Die Körnermaismenge wird in diesem Jahr sicherlich geringer ausfallen, dagegen erwartet man überdurchschnittliche Weizenernten in Russland, Kanada und Australien. Ohne Sondereinflüsse wird sich die globale Versorgungslage mittelfristig auch im Getreidebereich verbessern. Die extrem hohen Preise aus dem Mai 22 werden wir vermutlich so schnell nicht wiedersehen, aber wir befinden uns auch aktuell noch auf einem hohen Niveau. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, auch Teilmengen der Ernte 2023 zu vermarkten.


 

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