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RLB Agrar-Newsletter 12/2020

Auch unsere Getreide- und Rapsmärkte können sich nicht dem Coronawahn entziehen. Der Rapskurs hat sich dem Mineralöl- und Aktienkursen angepasst und ist drastisch eingebrochen. Dagegen konnten sich die Getreidepreise noch halbwegs halten. Über fundamentale Dinge wird derzeit kaum gesprochen. Die Wachstumsbedingungen in der EU, der Ukraine und Russland sind nicht optimal. Im Westen der EU ist es zu nass, dagegen ist es in der Ukraine und Russland zu trocken, zusätzlich hatte man in Russland nach einer sehr warmen Phase starken Frost. Ohne Corona würde also einiges für festere Preise sprechen, aber das wird momentan völlig ausgeblendet. Aktuell ist die Logistik der entscheidende Faktor in allen Bereichen der Wirtschaft. Nach aktuellem Wissensstand gehört die Landwirtschaft und alle vor- und nachgelagerten Betriebe, also auch unser Unternehmen zu den systemrelevanten Unternehmen. Der Geschäftsbetrieb sollte also so weiterlaufen wie gewohnt. Dennoch kann es nicht schaden, wenn man Bestellungen rechtzeitig aufgibt, man weiß ja nicht, was noch auf uns zukommt. Ein kleiner Grundbestand als Puffer für Lieferengpässe sollte auf den Höfen sein. Übrigens, neben Toilettenpapier und Mehl, sollen auch Hamster ausverkauft sein.

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