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RLB Agrar-Newsletter 46/2022

Weltbevölkerung steigt auf 8 Milliarden Menschen.

Auf der Erde leben seit gestern 8 Milliarden Menschen. Die Entwicklung ist rasant, denn seit 1950 hat sich Anzahl der Mensch verdreifacht. Die Ernährung der Weltbevölkerung wird zunehmend problematischer, wie man auch an dem Anstieg der unter Ernährungsmangel leidenden Menschen auf 830 Millionen ablesen kann. Zur Verdeutlichung, das sind zehnmal so viele Menschen, wie in Deutschland leben. Wenn die Lebensmittelerzeugung auch nur halbwegs mit dem Anstieg der Weltbevölkerung schritthalten soll, dürfen wir keine Ressourcen verschenken, geschweige denn, Gunststandorte aus der Produktion nehmen. Alternativ nimmt man verhungernde Menschen billigend in Kauf, weniger Menschen sind ja auch viel besser für das Klima. So sollen und dürfen wir natürlich nicht denken, die Ernährung der Weltbevölkerung muss sichergestellt werden. Noch reicht die Lebensmittelproduktion geradeso aus, wobei die Getreidebestände in den letzten Jahren, trotz Rekordernten, immer weiter abgebaut wurden. Es wird also jede Tonne Getreide benötigt, deshalb ist es auch so wichtig, dass die Ukraine den Weltmarkt beliefern kann. Nach aktueller Einschätzung erwarten fast alle Marktteilnehmer, dass der Schiffskorridor für Getreideschiffe aus der Ukraine verlängert wird, denn auch Russland möchte seine große Weizenmenge ungestört an den Markt bringen. In Erwartung der Verlängerung purzeln aktuell die Getreidepreise. Risiken wie das schlechte Wetter in Australien und die Trockenheit in Argentinien werden momentan völlig ausgeblendet. Bis zur Ernte 2023 ist noch ein langer Weg, der Winter steht vor der Tür und der Krieg ist noch lange nicht vorbei. Die volatilen Märkte bleiben uns erhalten.

 

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