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RLB Agrar-Newsletter 24/2020

Die jüngsten Niederschläge lassen die Ertragserwartungen ansteigen und dafür die Börsenkurse sinken. Die objektive Beurteilung der Lage ist fast unmöglich, denn die Niederschläge sind sehr unterschiedlich gefallen und in einigen Regionen sind die Pflanzen bereits irreparabel geschädigt. Australien erwartet eine sehr große Weizenernte, allerdings findet die Ernte erst Weihnachten statt. Zum Glück gibt es am Donnerstag den Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums, da wird man uns einmal mehr die „exakten“ Zahlen zu den weltweiten Erträgen, Verbräuchen und erwarteten Endbeständen präsentieren. Wie immer die Zahlen auch ausfallen werden, es steht fest, dass der Regen die Mengen steigen lässt. Der Handel wird in den nächsten zwei Tagen vermutlich nur ein geringes Volumen bewegen, da alle Marktpartner erst den USDA-Bericht abwarten möchten. Für die EU erwartet der Dachverband der europäischen Getreidehändler deutlich weniger Weizen als im Vorjahr, dafür aber mehr Gerste. Der Dachverband der Mischfutterhersteller erwartet einen Rückgang der Mischfutterproduktion von 3-6 % in Europa, entsprechend weniger Getreide wird benötigt. Die kurzfristige Preisentwicklung hängt von dem USDA-Bericht am Donnerstag ab, mittelfristig ist die Erntemenge entscheidend.

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