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RLB Agrar-Newsletter 25/2020

Nach den jüngsten Niederschlägen sind die Ertragserwartungen deutlich angestiegen. Auf den schwachen Standorten kam der Regen für die Gerste sicherlich zu spät, aber auf den besseren Standorten kann man jetzt von guten Getreide- und Rapserträgen ausgehen. Die Sommerkulturen stehen allenthalben sehr gut, Mais und Rüben kann man regelrecht wachsen sehen. Russland und die Ukraine melden ebenfalls höhere Ertragserwartungen und auch in den USA sieht es jetzt besser aus. Wie bei diesen Meldungen nicht anders zu erwarten, sind die Börsenkurse stärker unter Druck geraten. Dennoch haben die niedrigeren Preise nicht zur Belebung des Handels beigetragen. Die Nachfrage ist schwach, denn die Käufer hoffen auf weiter fallende Kurse. Das Angebot ist aber ebenfalls gering, denn den Landwirten ist das aktuelle Preisniveau zu niedrig und man möchte jetzt erst einmal die Ernte abwarten. Scheinbar teilen nicht alle Landwirte die optimistischen Ertragserwartungen und „billig“ verkaufen kann man später immer noch. Aus jetziger Sicht ist allerdings nicht von großartigen Preissteigerungen auszugehen, da preiswerter Körnermais vermehrt in die Mischfutterrationen einfließt und das Getreide verdrängt. Eventuell sollte doch noch einmal über die Vermarktung von Teilmengen nachgedacht werden. Wenn die Wetterprognosen richtig sind, ist in unserem Geschäftsgebiet ab dem Monatsende mit dem Beginn der Gerstenernte zu rechnen, wir sind bereit.

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