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RLB Agrar-Newsletter 26/2020

Weniger Weizen, viel Futtergetreide.

 

 

 

Nachdem jetzt viele Marktbeobachter von einer insgesamt relativ guten Getreideernte ausgehen, wartet man jetzt gespannt auf die ersten Druschergebnisse. Wenn sich die verbesserten Prognosen bestätigen sollten, ist von einem weiteren Abrutschen der Getreidepreise auszugehen. An der Matif hat der Weizenkurs innerhalb der letzten vier Wochen immerhin schon 13 €/t verloren und ein weiterer Kursverlust ist nicht auszuschließen. Futtergetreide, vor allem Mais, wird es reichlich geben, dagegen ist Weizen in der EU relativ wenig vorhanden. Die Futtermittelindustrie hat damit kein Problem, denn man wird ohnehin möglichst viel „teuren“ Weizen gegen „billigen“ Mais austauschen. Die billigen Maisimporte werden die Futtergetreidepreise deckeln, umso wichtiger wird für die EU der Export von Weizen. Hoffentlich haben wir gutes Erntewetter, denn gute Qualitäten sind eine Grundbedingung für den Export. Standardweizen wird es in Russland und der Ukraine reichlich geben und ab Weihnachten drückt Australien in die Märkte. Die weitere Entwicklung der Preise bleibt auch deshalb spannend, weil die Folgen der Coronakrise nicht absehbar sind. Ein geringerer Fleischverzehr und die ASP können ebenfalls schnell zu Verwerfungen im Markt führen.

 

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