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RLB Agrar-Newsletter 27/2020

Quartalsbericht überrascht.

Der Quartalsbericht des US-Landwirtschaftsministeriums zu den aktuellen Anbauflächen von Weizen, Mais und Sojabohnen hat alle Marktteilnehmer überrascht. Die Anbauflächenschätzung liegt beim Mais deutlich unter den Erwartungen und ließ die Börsenkurse zwischenzeitlich stark ansteigen. Da die Lagerbestände dagegen höher ausfielen als erwartet, beruhigten sich die Märkte wieder. Trotzdem blieben die Börsen leicht im Plus und man konnte mal wieder sehen, wie schnell die Stimmung an den Börsen umschlagen kann. Insbesondere der Mais hat natürlich noch eine lange Wachstumsphase bis zur Ernte vor sich, mit entsprechend viel Risikopotential. Sollte die geschrumpfte Anbaufläche und eventuelle Trockenheit zusammenkommen, würde die bislang prognostizierte Riesenernte plötzlich erheblich kleiner ausfallen. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg mit sehr vielen Unwägbarkeiten, die die Kurse schnell in die eine oder andere Richtung bringen können. Aktuell richtet sich der Focus erst einmal auf die Getreideernte. Mit Spannung wartet man auf die echten Druschergebnisse, von möglichst großer Fläche. Die ersten gemeldeten Gerstenerträge aus Frankreich und Russland und auch aus unserer Region sind noch nicht so berauschend, aber dabei handelt es sich in der Regel um schlechte Standorte, die nicht aussagekräftig sind. Das Handelsvolumen ist aktuell sehr gering, da sowohl die Erzeuger, aber auch die Mühlen- und Mischfutterindustrie nicht am Markt sind. Hoffen wir erst einmal, dass die Ernte nicht noch sieben Wochen auf sich warten lässt, der Rest wird sich dann schon finden.

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