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RLB Agrar-Newsletter 28/2020

Prognose sinkt, Preise steigen.

Gestern stand der Weizen im Fokus der Marktbeobachter. Die Ernteschätzungen für Russland und die Ukraine wurden erneut abgesenkt und im Fall Frankreich hat man die Weizenfläche für die aktuelle Ernte reduziert. Bei allen Statistiken, Erhebungen und Satellitenbeobachtungen fragt man sich schon, weshalb das erst jetzt auffällt und nicht schon im Januar? Wenn das nicht einmal für Frankreich funktioniert, kann man wohl Zweifel an allen Statistiken bekommen, die man nicht selber gefälscht hat. Fakt ist es jedenfalls, dass man von geringeren Weizenerträgen ausgehen muss, zudem die ersten Ertragsmeldungen aus Rumänien und Bulgarien sehr schlecht ausgefallen sind. Gleichzeitig, eventuell auf Grund der negativen Ertragsmeldungen, hat die internationale Nachfrage zugenommen. Ägypten hat gekauft und auch Pakistan hat sich nach sechs Jahren Pause wieder als Weizenkäufer zurückgemeldet. Die Wirtschaft in China erholt sich von der Coronakrise und auch die Schweinebestände sind nach der ASP wieder deutlich angewachsen. Der Hunger China´s nach Rohstoffen aller Art ist wieder deutlich spürbar, dementsprechend positiv ist die Stimmung an den Börsen. Die Frage ist nur wie lange. Am Freitag kommt wieder der berüchtigte USDA-Bericht, der schon häufig für Überraschungen und Turbolenzen an den Börsen gesorgt hat. Wenn dann in der nächsten Woche die Ernte auch auf den guten Böden, mit hohen Erträgen beginnt, kann sich die Preisspirale wieder deutlich nach unten bewegen. Für eine objektive Beurteilung der Preisentwicklung fehlt es noch die realen Daten und da unsere Glaskugel leider defekt ist, empfehlen wir Teilmengen der Ernte 2020 zu verkaufen.


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