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RLB Agrar-Newsletter 29/2020

Gerstenerträge besser als erwartet.


Nach zwei richtigen Erntetagen kann man die Prognose wagen, dass die Gerstenerträge besser sind als erwartet. Allerdings haben wir in diesem Jahr eine ausgeprägte Spannbreite bei den Erträgen. Je nach Virusbelastung, Bodenpunkten und dem Regenschauer zur richtigen Zeit haben wir extreme Schwankungen zwischen 3 t und 12 t je ha. Die Mischfutterwerke sind aufgrund der Erntemeldungen nicht bereit tief in die Tasche zu greifen. Im Gegenteil, die Versorgung ist gesichert und Knappheit ist bei keiner Getreideart zu erkennen. Weshalb dann mehr zahlen als nötig. Der Mischfutterabsatz ist ebenfalls noch nicht gesichert, da die Veredelungsbetriebe verunsichert sind, wie es mit den Coronafolgen weitergeht. Futtergetreide, vor allem Mais und Roggen wird es reichlich geben, lediglich beim Weizen ist die globale Versorgungslage etwas knapper. Russland hat die Erntemenge erneut leicht zurückgenommen, die Ukraine dagegen leicht angehoben. Jetzt muss erst einmal gedroschen werden, um die Lage richtig beurteilen zu können. Für unsere Märkte entwickelt sich der Wechselkurs Euro zum US-Dollar langsam zum Problem. Der starke Euro macht unser Getreide für den Export zu teuer, dagegen kann die EU Mais und Raps günstiger importieren. Ein Hoffnungsschimmer kommt dagegen aus China. Die Chinesen haben sehr große Mengen Mais in den USA gekauft, offensichtlich besteht ein Bedarf und die Chinesen glauben, dass der Preis nicht noch weiter fallen wird.

 

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