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RLB Agrar-Newsletter 40/2020

Seitwärtsbewegung

Die Getreidemärkte stehen auf der Stelle, bei stetiger Nachfrage durch Mischfutterhersteller und Exporteure. Es gibt aktuell keine neuen Erkenntnisse, die zu einer gravierenden Preisverschiebung geführt hätten. Die ASP ist weiter auf dem Vormarsch, allerdings noch in Nähe der polnischen Grenze und auch „nur“ in Wildschweinebeständen. Futtergetreide wird kurzfristig durch die ASP tendenziell sogar mehr benötigt, denn die Schweine müssen länger gefüttert werden, da die Schlachtzahlen rückläufig sind. Der Fleischabsatz gestaltet sich schwierig, denn die neuen Vermarktungswege müssen erst einmal aufgebaut werden. International ist die Getreidenachfrage ungebrochen hoch und die Erntemengen, insbesondere beim Körnermais, werden niedriger eingeschätzt. Russland hat gegenüber dem Vorjahreszeitraum 8 % mehr Weizen exportiert und man macht sich angeblich schon Gedanken um die Versorgungssicherheit der eigenen Bevölkerung. Es wird seitens des russischen Landwirtschaftsministeriums laut über Exportquoten nachgedacht, entweder weil der Weizen wirklich knapp ist, oder um die Preise zu puschen. Aus der Ukraine wird von einer kleineren Maisernte berichtet, als erwartet. Dass führt dazu, dass außer den Mengen, die bereits vor langer Zeit gehandelt wurden, kein zusätzlicher Billigmais bei uns ankommen wird. Getreide rechnet sich wieder besser als Mais in den Mischfutterrationen. Die Preisbremsen sind zum einen die hohen Erwartungen an die australische Ernte und insbesondere für uns, die ASP. 


 

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