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RLB Agrar-Newsletter 45/2020

Wahlkrampf

Starke Preisschwankungen an den Börsen sind eine unangenehme Begleiterscheinung der Präsidentschaftswahl in den USA. Die Kurse gehen hin und her, das zeigt sich besonders an den Wechselkursen. Der Euro wurde gestern deutlich fester, heute Morgen wurden die Vortagsgewinne wieder eingestrichen. Wir können nur hoffen, dass es möglichst schnell zu einem eindeutigen Wahlergebnis kommt, dann werden sich die Börsen auch wieder beruhigen. Sobald diese Sondersituation beendet ist, wird man sich wieder mehr an den fundamentalen Daten orientieren. Die Niederschläge der vergangenen Woche in den USA und in Russland waren nicht so ergiebig wie gehofft, die Maiserträge in der Ukraine liegen 30 Prozent unter dem Vorjahr und sind damit noch schlechter als erwartet. Die internationale Nachfrage nach landwirtschaftlichen Rohstoffen ist ungebrochen hoch. Aktuell laufen Weizenimportausschreibungen für Pakistan, die Türkei, Tunesien und natürlich ständig China. Die chinesische Wirtschaft hat sich nach der Coronapandemie wieder deutlich erholt, dadurch wird die Nachfrage zusätzlich angekurbelt. Aufgrund der stetigen internationalen Nachfrage ist ein Zusammenbruch der Märkte nicht zu erwarten, aber das Inlandsgeschäft leidet unter den Folgen der ASP und Corona. Ob die Chinesen Corona wirklich besiegt haben ist sicherlich fraglich, aber der Bekämpfungserfolg ist offensichtlich besser als bei uns. Das wir die Viren nicht im Griff haben zeigt sich leider auch bei der Ausbreitung der ASP. Neben den Fällen in Brandenburg gab es jetzt auch einen ASP-Fall in Sachsen. Ein stabiler Zaun an der polnischen Grenze hätte das vielleicht verhindern können, Dänemark lässt grüßen.  

 

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