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RLB Agrar-Newsletter 47/2020

Stetige Nachfrage

Die Getreide- und Ölsaatenmärkte haben sich auf einem hohen Niveau stabilisiert. Die Zeit der deutlichen Kurssprünge scheint vorerst beendet zu sein, da es keine gravierenden neuen Erkenntnisse gibt. Die Nachfrage nach Getreide ist stetig. Insbesondere die Mischfutterwerke aus den Niederlanden, aber auch die hiesigen Futtermittelproduzenten zeigen immer wieder Interesse an Getreidelieferungen. Das Angebot ist ebenfalls stetig, allerdings ist es für die Verkäufer in den Regionen rund um die Seehäfen vorteilhafter den Exportmarkt zu bedienen, als zu den Kraftfutterwerken in Südoldenburg zu fahren. Daraus ergeben sich für unsere Region wieder bessere Absatzmöglichkeiten. Unterstützend wirkt auch das starke Exportgeschäft der Franzosen in Richtung China. Alle Mengen, die nach China exportiert werden, drücken nicht wie in den vergangenen Jahren in die holländischen, belgischen und deutschen Märkte. Solange die internationale Nachfrage anhält, werden die Getreidepreise für das laufende Wirtschaftsjahr stabil bleiben. Leider gibt es dafür keinen Garantieschein und die Bäume wachsen bekanntlich nicht in den Himmel. Da wir alle nicht hellsehen können, sollte man verstärkt über die Vermarktung der Ernte 2021 nachdenken. Die Preise liegen über dem Schnitt der letzten Jahre und die negativen Folgen der ASP und Corona für die Veredelung in Deutschland werden auch den Getreideabsatz negativ beeinflussen. 

 

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