• Strohballen

  • Feld

  • Gartenarbeit

  • Kühe

  • Mähdrescher

  • Stihl Kettensäge

  • Pferd

  • TS innen

  • Rasensamen

RLB Agrar-Newsletter 02/2021

Die Rallye geht weiter.

Wer hätte eine solche Entwicklung der Getreide- und Ölsaatenpreise erwartet? Als im September 2020 die ersten ASP-Fälle in Deutschland bestätigt wurden, glaubten alle an einen deutlichen Einbruch der Preise für landwirtschaftliche Güter. Bei den Preisen für Schweinefleisch hat sich das leider auch so ergeben und eine Verbesserung der Situation ist zumindest kurzfristig nicht zu erwarten. Komplett anders dagegen verläuft die Entwicklung bei den Getreidepreisen. Abgesehen von leichten Schwankungen kennen die Kurse scheinbar nur eine Richtung, nach oben. Dieses wurde gestern Abend, nach der Veröffentlichung des USDA-Reports, erneut deutlich bestätigt. Die Börsenkurse für Getreide- und Ölsaaten legten erneut eine Rallye nach oben hin, nachdem das US-Landwirtschaftsministerium die globalen Endbestände der Ernte 2020/21 für Weizen und Mais deutlich zurückgenommen hatte. Die Erntemengen wurden reduziert und die Verbräuche angehoben, da muss man nicht lange rechnen, die Bestände sinken und das stärker als vom Markt erwartet. Unabhängig vom USDA-Report erwarten die Marktteilnehmer auch für die kommenden Monate eine stetige globale Nachfrage und Russland überlegt eine weitere Anhebung des Exportzolls auf Getreide. Zusätzlich ist sehr viel spekulatives Geld im Markt, Agrarrohstoffe werden derzeit als sicher und rentable Anlage angesehen. Diese Meinung kann sich natürlich auch sehr schnell wieder ändern und wenn dann noch Regen in Südamerika fällt, werden auch die Getreidekurse wieder fallen.


 

Für mehr Infos abonnieren Sie unseren Newsletter