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Palmöl in Futtermitteln immer nachhaltiger

Die Futtermittelwirtschaft hat nach Angaben des Deutschen Verbandes Tiernahrung (DVT) in den vergangenen Jahren Fortschritte bei der Umstellung auf nachhaltig zertifiziertes Palmöl gemacht und kommt damit ihrer Verantwortung durchaus nach. Mit dieser Klarstellung reagierte der Verband heute auf anderslautende Vorwürfe des World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland. Dem DVT zufolge ist Palmöl entgegen den Behauptungen der Umweltschützer ein in einigen Futterrationen kleiner, aber wichtiger Bestandteil, der insgesamt nur 0,2 % der gesamten in Deutschland eingesetzten Futtermittelmenge ausmache. Wo immer Palmöl ersetzt werden könne und andere Lösungen bereitstünden, hätten die Unternehmen bereits entsprechend reagiert.



Der Anteil von nachhaltigem Palmöl im Futter wurde dem Verband zufolge stetig erhöht und wird mit Sicherheit auch weiter steigen. Darüber hinaus seien inzwischen Futtermittel auch ohne Palmöl im Angebot. Zudem hätten sich viele Unternehmen zum Kauf nachhaltig zertifizierter Ware verpflichtet, ohne dies ausdrücklich zu deklarieren. DVT-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Baaken betonte, dass die Nachhaltigkeit für die Hersteller von Tiernahrung eine Grundbedingung ihres Handelns sei.



Der WWF in Berlin wirft der deutschen Futtermittelindustrie mit Verweis auf eigene Studienergebnisse vor, die Gruppe der „verdeckten Palmölnutzer“ anzuführen. Weder die Deutsche Tiernahrung Cremer GmbH & Co. KG noch die Agravis AG zeigten ein Interesse daran, Missstände in ihrer Lieferkette wie Regenwaldzerstörung, Zwangsarbeit oder massenhaften Pestizideinsatz anzugehen.



Laut dem WWF ist kaum bekannt, dass 13 % des importierten Palmöls an Geflügel, Schweine und Rinder verfüttert werde. Das mache es Futtermittelherstellern, den Fleisch- und Milchproduzenten sowie dem Handel leicht, "sich aus der Verantwortung zu schleichen". Die Umweltschutzorganisation forderte, Nutztiere bevorzugt vor allem mit heimischen und europäischen Eiweißfuttermitteln wie Lupinen und Ackerbohnen zu füttern. Wo weiter Soja oder Palmöl im Trog lande, müsse dieses wenigstens ökologische und soziale Mindestkriterien erfüllen. AgE

Die Futtermittelwirtschaft hat nach Angaben des Deutschen Verbandes Tiernahrung (DVT) in den vergangenen Jahren Fortschritte bei der Umstellung auf nachhaltig zertifiziertes Palmöl gemacht und kommt damit ihrer Verantwortung durchaus nach. Mit dieser Klarstellung reagierte der Verband heute auf anderslautende Vorwürfe des World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland. Dem DVT zufolge ist Palmöl entgegen den Behauptungen der Umweltschützer ein in einigen Futterrationen kleiner, aber wichtiger Bestandteil, der insgesamt nur 0,2 % der gesamten in Deutschland eingesetzten Futtermittelmenge ausmache. Wo immer Palmöl ersetzt werden könne und andere Lösungen bereitstünden, hätten die Unternehmen bereits entsprechend reagiert.

Der Anteil von nachhaltigem Palmöl im Futter wurde dem Verband zufolge stetig erhöht und wird mit Sicherheit auch weiter steigen. Darüber hinaus seien inzwischen Futtermittel auch ohne Palmöl im Angebot. Zudem hätten sich viele Unternehmen zum Kauf nachhaltig zertifizierter Ware verpflichtet, ohne dies ausdrücklich zu deklarieren. DVT-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Baaken betonte, dass die Nachhaltigkeit für die Hersteller von Tiernahrung eine Grundbedingung ihres Handelns sei.

Der WWF in Berlin wirft der deutschen Futtermittelindustrie mit Verweis auf eigene Studienergebnisse vor, die Gruppe der „verdeckten Palmölnutzer“ anzuführen. Weder die Deutsche Tiernahrung Cremer GmbH & Co. KG noch die Agravis AG zeigten ein Interesse daran, Missstände in ihrer Lieferkette wie Regenwaldzerstörung, Zwangsarbeit oder massenhaften Pestizideinsatz anzugehen.

Laut dem WWF ist kaum bekannt, dass 13 % des importierten Palmöls an Geflügel, Schweine und Rinder verfüttert werde. Das mache es Futtermittelherstellern, den Fleisch- und Milchproduzenten sowie dem Handel leicht, "sich aus der Verantwortung zu schleichen". Die Umweltschutzorganisation forderte, Nutztiere bevorzugt vor allem mit heimischen und europäischen Eiweißfuttermitteln wie Lupinen und Ackerbohnen zu füttern. Wo weiter Soja oder Palmöl im Trog lande, müsse dieses wenigstens ökologische und soziale Mindestkriterien erfüllen. AgE