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Deutschland importiert deutlich mehr Raps aus Australien

Deutschland hat seine Einfuhren an australischem Raps im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert. Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen bezifferte heute die betreffende Rapsmenge mit Verweis auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auf 335 000 t; das waren 202 000 t mehr als im ersten Quartal 2020.

Deutschland hat seine Einfuhren an australischem Raps im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert. Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen bezifferte heute die betreffende Rapsmenge mit Verweis auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auf 335 000 t; das waren 202 000 t mehr als im ersten Quartal 2020. Damals hätten kräftige Ernteeinbußen in Australien das Exportpotential des Landes deutlich eingeschränkt, erklärte die UFOP. Nun sei „Down Under“ der wichtigste Rapslieferant der Bundesrepublik.

Die gesamten deutschen Rapseinfuhren im Zeitraum von Januar bis März 2021 beliefen sich den Statistikern zufolge auf 1,32 Mio t; das waren rund 20 000 t oder 1,5 % mehr als im Vorjahresquartal. Davon entfielen 227 000 t auf Bezüge aus Frankreich, die sich damit um lediglich 2 000 t erhöhten. Im ersten Quartal 2020 hatte Frankreich noch die Rangliste der Rapslieferländer angeführt. Für die Rapsbezüge aus den Niederlanden verzeichnete Destatis ein Plus von 19 000 t auf 196 000 t und für die Ukraine von 28 000 t auf 169 000 t.

Dagegen verringerten sich Destatis zufolge die bundesdeutschen Rapsimporte aus Kanada im ersten Quartal 2021 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 27 000 t auf 87 000 t. Die UFOP begründete diesen Rückgang mit der vorausgehenden, überdurchschnittlichen Abstockung der kanadischen Rapsvorräte bis zum Beginn des laufenden Jahres. Derweil lieferte die Tschechische Republik im Berichtszeitraum 68 000 t Raps nach Deutschland, nach 63 000 t im ersten Quartal 2020. AgE