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Getreide und Ölsaaten

Der Handel mit Getreide beschränkt sich nach wie vor auf die letzten Restmengen. Die Preise für alterntiges Getreide bleiben weiterhin fest, da nach wie vor Anschlussbedarf vorhanden ist und die noch verfügbaren Mengen kontinuierlich weniger werden. Marktteilnehmer sind davon überzeugt, dass keine Nennenswerten Mengen in die neue Ernte geschoben werden.

Der Handel mit Getreide beschränkt sich nach wie vor auf die letzten Restmengen. Die Preise für alterntiges Getreide bleiben weiterhin fest, da nach wie vor Anschlussbedarf vorhanden ist und die noch verfügbaren Mengen kontinuierlich weniger werden. Marktteilnehmer sind davon überzeugt, dass keine Nennenswerten Mengen in die neue Ernte geschoben werden. Verarbeiter sind bereit weitere Aufgelder zu zahlen.
Marktbeobachter berichten über erste Maisimporte an Norddeutschen Seehäfen. Kraftfutterhersteller sowie Viehbetriebe im Inland merken davon jedoch nichts. Mais erzielte im Raum Sachsen / Sachsen-Anhalt bis südliches Brandenburg spitzenpreise von 260,- Euro/to frei Fuhre Landwirtslager für den Abnahmezeittraum Juni bis August. Landwirte nutzten die Gelegenheit und trennten sich verstärkt von ihren letzten bislang unverkauften Partien.

Erzeuger rechnen mit einem knappen Monat bis zum Beginn der Gerstenernte in den Frühdruschgebieten. Der Erfassungshandel zahlt aktuell 170,- Euro/to frei Lager geliefert. Abgesehen von einzelnen Absicherungsgeschäften ist der Handel mit neuerntigen Getreide weiterhin ruhig.

Im Mai hatte die nasskalte Witterung regional vereinzelt zu Auflaufverzögerungen geführt. Für den Gesamtmarkt ist das allerdings unbedeutend, argumentieren einige Händler. Jedoch ist es aktuell schwer den gegenwärtigen Vegetationsstand seriös einzuschätzen. Uneinigkeit herrscht auch über den Zustand der Getreidebestände auf den Feldern. So vergab das USDA in seinem letzten NASS-Report 50 % der Winterweizenbestände und lediglich 38% der Sommerweizenbestände die Bewertung "good to excellent". Das ist deutlich schlechter als im Vorjahr.

Das russische Analysehaus IKAR erwartet eine russische Weizenproduktion von lediglich 80,0 MioT gegenüber 85,9 MioT Weizen im Vorjahr. In Frankreich sehen Analysten 80% der Weichweizenfelder in ausgezeichneter Verfassung. Die Börsen in Chicago und Paris reagieren mit hoher Volatilität aber ohne erkennbare Tendenz auf die ständig neuen, weltweiten Meldungen. Voller Spannung erwartet der Markt die neuen USDA Zahlen am kommenden Donnerstagabend. Unsere Gesamteinschätzung zur aktuellen Getreide Angebots- und Nachfragesituation: Auf 4 Verkäufer treffen momentan 6 Käufer.

Angelehnt an die festeren Vorgaben des US-Sojakomplexes konnten die EU-Rapssaatfutures am Dienstag zwischen 0,75 und 4,00 Euro/t an der Euronext zulegen. Der August-Kontrakt notierte zum Börsenschluss bei 542,75 Euro/t. An den Kassamärkten blieb es weitestgehend ruhig.

Das französische Agrarministeriums hat die Prognose zur Rapssaaternte 2021 auf nur noch 2,95 Mio.t beziffert, dies wäre die niedrigste Ernte seit gut 20 Jahren. Als Hauptgrund für die niedrige Prognose wird der Rückgang der französischen Anbaufläche aufgeführt. Sie liegt bei weniger als 990.000 ha und damit 12 Prozent unter dem Vorjahr und 27 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt. In Winnipeg konnten die Canola-Futures der neuen Ernte ebenfalls kleinere Kursgewinne verzeichnen. Lediglich der alterntige Juli-Future gab durch weitere Positionsauflösungen 16,60 Can-$/t nach und beendete die ICE-Sitzung bei 865,80 Can-$/t. ZMP