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Getreide und Ölsaaten

Zum Wochenstart setzten sich für die Getreidekurse an der Matif/Euronext die roten Vorzeichen durch. An den hiesigen Kassamärkten sind derzeit kaum noch freie Partien an alterntigen Weizen zu finden. Für den Raps startete die neue Handelswoche mit einer deutlichen Preiskorrektur. An den Kassamärkten sorgen die volatilen Preise für eine abwartende Haltung. Die Handelsumsätze sind auf einem niedrigen Niveau.

Zum Wochenstart setzten sich für die Getreidekurse an der Matif/Euronext die roten Vorzeichen durch. An den hiesigen Kassamärkten sind derzeit kaum noch freie Partien an alterntigen Weizen zu finden. Vor allem Qualitäten der Kategorie A und B sind nur noch vereinzelt im Handel. Auch die neue Ernte wird derzeit kaum aktiv gehandelt. Die Erzeuger halten sich zurück und ein Teil der Ernte scheint schon in den vergangenen Wochen in Kontrakten festgelegt.
Mit Blick auf die kommenden Wochen wird weiterhin mit einer knappen Versorgung gerechnet. Wann wieder in einem normalen Umfang Ware aus der Ukraine exportiert werden können ist unklar. Zudem sind auf vielen Teilen der Welt die Anbaubedingungen derzeit nicht ideal. Der EU-Prognosedienst hat seinen Juni Report veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass es besonders in vielen wichtigen Getreideanbaugebieten in den vergangenen Wochen zu trocken war. Die Experten rechnen mit Ertragseinbußen. Besonders Polen, Frankreich, Rumänien und Ungarn seien davon betroffen hieß es weiter. Auch in Deutschland wird mit Ertragseinbußen gerechnet. wenn auch gleich die Anbaubedingungen sehr unterschiedlich ausfallen. Der Flächenertrag soll sich auf 7,5 Tonnen je Hektar belaufen und liegt damit noch über dem Niveau aus dem Vorjahr.

Für den Raps startete die neue Handelswoche mit einer deutlichen Preiskorrektur. An den Kassamärkten sorgen die volatilen Preise für eine abwartende Haltung. Die Handelsumsätze sind auf einem niedrigen Niveau. Das USDA rechnet für die EU mit einer Rapsproduktion von 18,3 Mio. Tonnen und hat damit ihre Erwartung reduziert. Vor allem die derzeitigen Wetterbedingungen seien nicht optimal hieß es weiter. Die Prognose liegt jedoch noch über dem Niveau aus dem Jahr 2021. Der EU-Prognosedienst Mars erwartet vor allem für Frankreich eine schwächere Rapsernte mit einem Flächenertrag von 3,2 Tonne je Hektar. Die Richtung des Sojakomplexes wird derzeit vor allem vom Wetter bestimmt. Die Aussaat hatte sich durch das nasse und zeitweise kühle Wetter schon deutlich nach hinten geschoben und die kommenden Wetterprognosen sind ebenfalls für einen guten Aufwuchs nicht vorteilhaft.