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Preisbedingte Verbraucherzurückhaltung beim Fleisch

Die steigenden Preise verderben den Verbrauchern in Dänemark offenbar den Appetit auf Fleisch. Laut Coop, der zweitgrößten Supermarktkette des Landes, ist der Absatz von Schweine-, Rinder- und Kalbfleisch im Juni und Juli in den eigenen Filialen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 10 % gesunken.

Die steigenden Preise verderben den Verbrauchern in Dänemark offenbar den Appetit auf Fleisch. Laut Coop, der zweitgrößten Supermarktkette des Landes, ist der Absatz von Schweine-, Rinder- und Kalbfleisch im Juni und Juli in den eigenen Filialen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 10 % gesunken. Gleichzeitig habe der Verkauf von Geflügelfleisch zugelegt, was jedoch nichts am gesamten Verkaufsrückgang um etwa 5 % geändert habe, so Coop-Vertreter Lars Aarup gegenüber dem Wirtschaftsmagazin "Finans". Ihm zufolge hat der Rückgang vor allem mit dem starken Anstieg der Fleischpreise zu tun. Laut Aarup hat beispielsweise der Ladenpreis für eine Packung Hackfleisch innerhalb von zwölf Monaten um etwa ein Drittel auf umgerechnet rund 6,70 Euro zugelegt. Gleichzeitig werde vermehrt zu Geflügelfleisch als preisgünstigere Alternative gegriffen.

Auch die deutschen Konsumenten müssen sich mit stark steigenden Lebensmittelpreisen auseinandersetzen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag die Teuerungsrate bei Nahrungsmitteln im Juli im Vorjahresvergleich bei 14,8 %. Dies bleibt nicht ohne Folgen: Laut Destatis verzeichnete der Einzelhandel mit Lebensmitteln im Juni 2022 im Vergleich zum Vormonat einen realen Umsatzrückgang von 1,6 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel der Umsatz sogar um 7,2 %. Damit habe der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln zu konstanten Preisen vermutlich wegen der Inflation auf dem tiefsten Stand seit Juni 2016 gelegen, so die Statistikbehörde. AgE