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Getreide- und Ölsaatenfutures im Aufwind

Die Kurse an den internationalen Terminbörsen für Weizen, Mais, Sojabohnen und Raps haben sich in dieser Woche deutlich fester entwickelt. Der Chicagoer Weizenfuture mit Fälligkeit im Dezember 2020 erreichte am Dienstag mit 6,38 $/bu (199 Euro/t) den höchsten Wert seit Dezember 2014. Bis heute gegen 13.15 Uhr hiesiger Zeit verbilligte sich der Kontrakt zwar auf 6,27 $/bu (195 Euro/t).

Die Kurse an den internationalen Terminbörsen für Weizen, Mais, Sojabohnen und Raps haben sich in dieser Woche deutlich fester entwickelt. Der Chicagoer Weizenfuture mit Fälligkeit im Dezember 2020 erreichte am Dienstag mit 6,38 $/bu (199 Euro/t) den höchsten Wert seit Dezember 2014. Bis heute gegen 13.15 Uhr hiesiger Zeit verbilligte sich der Kontrakt zwar auf 6,27 $/bu (195 Euro/t); der Abrechnungskurs von Ende vergangener Woche wurde aber noch knapp übertroffen. Analysten begründeten die positive Tendenz unter anderem mit Spekulationen auf trockenheitsbedingte Ertragseinbußen bei der argentinischen Weizenernte, die im Dezember beginnen dürfte. Auch der australische Weizen leide zurzeit unter Trockenheit. Auslöser für den jüngsten Preisabschlag seien indes enttäuschende US-Weizenexporte gewesen.
Im Zuge der unter dem Strich festen US-Vorgaben markierte der Dezemberfuture auf Weizen an der Pariser Terminbörse ebenfalls am Dienstag ein Zweijahreshoch mit 214 Euro/t. Heute Nachmittag wurde der Kontrakt für 210 Euro/t gehandelt; das war 1 Euro mehr als der Abrechnungskurs vom vergangenen Freitag.

Unterdessen legte der Matif-Maisfuture mit Fälligkeit im kommenden Monat kräftig zu. Dieser wurde heute bis 13.30 Uhr in der Spitze für 195 Euro/t gehandelt; auf diesem Niveau rangierte der Kurs zuletzt im August 2018. Im Vergleich zum Abrechnungskurs der Vorwoche bedeutete das ein Plus von 4,7 %. Die positiven Vorgaben der Maisfutures an der Chicagoer Börse sorgten für Unterstützung. Als Gründe für die feste Entwicklung nannten Analysten neben der Trockenheit in Südamerika pessimistischere Schätzungen für die ukrainische Maisernte. Die Ukraine war in den vergangenen zehn Jahren der wichtigste Maislieferant der EU.

Derweil erreichte der vordere Rapsfuture in Paris gestern mit 396 Euro/t das höchste Kursniveau seit Februar 2017. Heute gegen 13.40 Uhr wechselte der Kontrakt für 393,25 Euro/t den Besitzer; das waren 3,25 Euro/t mehr als der Schlusskurs von vergangener Woche. Auftrieb gab unter anderem die feste Entwicklung der Sojabohnenfutures in Chicago, wo der Novembertermin 2020 gestern ein Vierjahreshoch bei 10,85 $/bu (338 Euro/t) markierte. Analysten begründeten die Verteuerung mit dem langsamer als erwarteten Fortschritt der US-Bohnenernte und der Trockenheit in Südamerika. AgE