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Getreide und Ölsaaten

In Paris konnten die Weizenkontrakte mit Gewinnen in das Wochenende gehen, dafür standen die Vorzeichen für die Maiskontrakte vor dem Wochenende auf Rot. Die Rapskontrakte mussten zum Wochenstart ebenfalls nachgeben, der Sojakomplex konnte sich an der CBoT leicht erholen.

In Paris konnten die Weizenkontrakte mit Gewinnen in das Wochenende gehen. Die französische Weizenaussaat nähert sich mit großen Schritten dem Ende und beläuft sich derzeit auf 88 % der angestrebten Anbaufläche. Im Vorjahreszeitraum lag der Fortschritt bei nur 70 %. Beim gestrigen Handel mussten die Futures ihre Gewinne jedoch wieder abgeben und notierten im roten Bereich. In der EU beliefen sich die Weizenausfuhren auf 367.500 Tonnen. Besonders China hat immer wieder Getreide aus dem europäischen Raum nachgefragt. Dennoch bewegen sich die Ausfuhren insgesamt mit 8,5 Mio. Tonnen ca. 20 % unter dem Vorjahresniveau.
In Russland berichten viele Erzeuger, dass der Winterweizen aufgrund der Dürre und dem fehlenden Wasser oftmals nicht aufgelaufen ist. Zwar fielen zuletzt immer wieder Niederschläge, diese reichten jedoch nicht aus um die Bodenverhältnisse nachhaltig zu verbessern. Die mit einem Tag Verspätung veröffentlichten Exportbuchungen für die vorangegangene Woche lagen bei 300.500 Tonnen und markierten damit den geringsten Wert seit Beginn des neuen Wirtschaftsjahres. Insgesamt summieren sich die Exportbuchungen damit auf 17,05 Mio. Tonnen. Vor allem günstige Offerten aus Australien wird zu einer zunehmenden Konkurrenz für den US-Weizen. Derweil geht die Weizenaussaat in den USA in die letzte Runde. Fast 96 % der Flächen sind bisher bestellt. Nach Angaben des USDA sind rund 85 % der Pflanzen aufgegangen. Die Pflanzenbonitierung mit gut bis exzellent liegt bei 46 %.

An der Matif standen die Vorzeichen für die Maiskontrakte vor dem Wochenende auf Rot. Auch mit dem Beginn der neuen Handelswoche konnten die Futures die Vorzeichen nicht drehen und notierten beim gestrigen Handel Verluste. In Chicago hingegen konnten die Futures mit Gewinnen in das Wochenende gehen und auch mit dem Wochenbeginn setzten sich die grünen Vorzeichen weiter durch. Die am Freitag veröffentlichten Exportbuchungen von 980.000 Tonnen lagen zwar im Rahmen der Händlererwartungen, allerdings war das die geringsten Buchungen seit vier Wochen.

Die Rapskontrakte mussten in Paris mit dem Wochenstart nachgeben. Der Frontmonat verlor 1 Euro/Tonne auf 407,75 Euro/Tonne. Auch in Winnipeg haben die Canola-Futures den Handel mit roten Vorzeichen beendet. Vor alle Gewinnmitnahmen vermuten Analysten als Grund für die Kursbewegung.

An der CBoT konnten sich der Sojakomplex am Freitag von den Verlusten leicht erholen und beendete den Handel im grünen Bereich. Der Aufwärtstrend konnte sich auch mit Wochenbeginn weiter durchsetzen. Der Januartermin legte beim gestrigen Handel 5,5 $ US-Cent auf 1153,50 $ US-Cents zu und kostet damit umgerechnet rund 357,44 Euro je Tonne. Unterstützung gab es sowohl von der Inlandsnachfrage, als auch von den Exportgeschäften. Der amerikanischen Branchenverband NOPA veröffentlichte in den vergangenen Tagen die neusten Zahlen zur inländischen Sojaverarbeitung, die sich auf insgesamt 185,25 Mio. bushel im Oktober summierten. Das Ergebnis lag im Rahmen der Erwartungen und stützt damit die positive Stimmung am Markt.

Zusätzlich sorgt die Nachricht über einen möglichen Corona-Impfstoff auch weiterhin für bullische Impulse. Die Exportbuchungen beliefen sich nach Angaben des USDA auf1,468 Mio. Tonnen und lagen damit im mittleren Rahmen der Erwartungen. Hauptabnehmer ist nach wie vor China mit 745.000 Tonnen der Ölfrucht. Die Sojaernte in den USA neigt sich dem Ende und ist bei 96 % angelangt. In Brasilien hingegen erreichte die Aussaat der Ölfrucht ca. 70 % der geplanten Anbaufläche.