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Bundesbürger mehrheitlich für weiteren Anlagenzubau

Die Bundesbürger sind mehrheitlich für den weiteren Zubau von Solarparks, Windkraft- oder Biomasseanlagen, wenn auch nicht unbedingt vor der eigenen Haustür. Bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) befürworten 86 % der Befragten eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland. Ist der Bau einer neuen Anlage in der eigenen Nachbarschaft geplant, sind damit quer über alle Anlagetypen allerdings nur noch 60 % der Umfrageteilnehmer einverstanden.

Die Bundesbürger sind mehrheitlich für den weiteren Zubau von Solarparks, Windkraft- oder Biomasseanlagen, wenn auch nicht unbedingt vor der eigenen Haustür. Bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) befürworten 86 % der Befragten eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland. Ist der Bau einer neuen Anlage in der eigenen Nachbarschaft geplant, sind damit quer über alle Anlagetypen allerdings nur noch 60 % der Umfrageteilnehmer einverstanden.
Die Vorbehalte fallen dabei der AEE zufolge deutlich geringer aus, wenn die Bürger zuvor tatsächlich in Berührung mit erneuerbaren Energien gekommen sind. Gemäß der Umfrage vom Dezember 2020 finden 76 % der Befragten mit einem Solarpark in der eigenen Nachbarschaft den Bau einer solchen Anlage in ihrer direkten Umgebung gut. Ohne Vorerfahrung liegt der Wert nur bei 62 %. Bei Windenergieanlagen schwindet die Zustimmung auf 56 % mit beziehungsweise 47 % ohne eigene Vorerfahrung. Den Bau einer Biogasanlage in der eigenen Nachbarschaft findet jeder zweite Befragte mit entsprechender Vorerfahrung gut, doch ohne Vorerfahrung ist es nur jeder dritte.

Windkraft im Wald bleibt laut der Befragung von mehr als 1 000 Bundesbürgern umstritten. Nur ein Drittel von ihnen findet den Bau von Windenergieanlagen in Nutzwäldern sinnvoll, während dies mehr als die Hälfte ablehnt. Dass die Windkraft im Wald bei der Umfrage so schlecht abschneidet, führt AEE-Geschäftsführer Dr. Robert Brandt auch auf das vergleichsweise neue Konzept zurück. Die wissenschaftliche Kenntnislage bei der Stromerzeugung im Nutzwald sei noch lückenhaft und müsse ausgebaut werden, so die Forderung von Brandt.

Wissenschaftlich fundierte Standortentscheidungen sowie die frühzeitige Einbindung der Bürger könnten die Akzeptanz stärken. "Mit Blick auf das komplexe Ökosystem des Waldes ist auf jeden Fall besondere Sensibilität gefordert", erklärte Brandt. Eine naturverträgliche Nutzung der Windenergie in Nutzwäldern mit Fichten- oder Kiefermonokulturen, die ohnehin der Bewirtschaftung dienten, sei definitiv möglich. Naturnahe Misch- und Laubwälder wären davon nicht betroffen. Außerdem würden ökologisch wertvolle Ausgleichsmaßnahmen vorgenommen. AgE