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Hohe Nachfrage nach "Investitionsprogramm Landwirtschaft"

Die Nachfrage nach Mitteln aus dem "Zukunfts- und Investitionsprogramm Landwirtschaft", das die Landwirtschaftliche Rentenbank im Auftrag des Bundes umsetzt, ist nach Angaben der Förderbank "immens hoch". Wie die Bank heute berichtete, informierte sie über das Programm seit dem 4. Januar in insgesamt rund 17 000 Telefonaten, davon allein etwa 12 000 gestern, dem Tag des Programmstarts.

Die Nachfrage nach Mitteln aus dem "Zukunfts- und Investitionsprogramm Landwirtschaft", das die Landwirtschaftliche Rentenbank im Auftrag des Bundes umsetzt, ist nach Angaben der Förderbank "immens hoch". Wie die Bank heute berichtete, informierte sie über das Programm seit dem 4. Januar in insgesamt rund 17 000 Telefonaten, davon allein etwa 12 000 gestern, dem Tag des Programmstarts. Die für das erste Halbjahr 2021 zur Verfügung stehenden Bundesmittel seien für Teilbereiche des Programms bereits ausgeschöpft. Zuschussanträge für den Kauf von Maschinen könnten erst ab dem zweiten Halbjahr 2021 wieder gestellt werden.
Der Bund stellt im "Zukunfts- und Investitionsprogramm Landwirtschaft" bis zum Jahr 2024 laut Angaben der Rentenbank insgesamt 816 Mio Euro an Zuschüssen für eine umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft bereit. Die Mittel würden halbjährlich in drei Plafonds ausgereicht. Im ersten Halbjahr 2021 stünden für Maschinen 72,5 Mio Euro, für Lagerstättenerweiterungen für Wirtschaftsdünger 26 Mio Euro und für die Gülleseparierung 5 Mio Euro zur Verfügung. Eingegangene, förderfähige Anträge, die aufgrund ausgeschöpfter Bundesmittel innerhalb eines Halbjahres nicht zum Zuge kommen, werden der Rentenbank zufolge in den kommenden Halbjahren in der Reihenfolge ihres Eingangs vorrangig berücksichtigt. Dies gelte, solange Haushaltsmittel des Bundes zur Verfügung stünden.

Für den Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, zeigt die hohe Nachfrage nach Mitteln aus dem Investitions- und Zukunftsprogramm Landwirtschaft den großen Bedarf an zusätzlichen Mitteln für die Anschaffung von Zukunftstechnologien: "Die immens hohe Nachfrage an diesem Programm zeigt , dass die Bauern großes Interesse haben, in Zukunftstechnologien zu investieren", erklärte Rukwied. Ein erheblicher Teil der Landwirte wolle diese Technik zum Schutz der Umwelt und des Klimas nutzen. Das Bewerbungsverfahren habe sich allerings als ein Lotteriespiel erwiesen, ein Großteil der Interessen sei nicht zum Zug gekommen. "Wir brauchen jetzt Lösungen für alle Interessierten", betonte der Bauernpräsident.

Rukwied zufolg ist der Ansatz absolut richtig, Investitionen in umwelt- und klimaschonende Technik zu fördern: "Wir müssen uns jetzt intensiv mit der Politik austauschen, welche Möglichkeiten es gibt, dieses Programm auszubauen, um allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, in Zukunftstechnologien zu investieren." Mit moderner, digitaler Technik würden die Bauern zukünftig noch umweltgerechter hochwertige Lebensmittel erzeugen. Das schone die Böden, schütze das Grundwasser und helfe auch beim Kampf gegen den Klimawandel. AgE