Viele Interessierte beim Maisfeldtag in Kuppendorf

Panoramafoto Maisfeldtag

Die Erläuterungen der vortragenden Fachleute sind auf reges Interesse gestoßen, was sich in einer großen Teilnehmerzahl wiederspiegelte. Im Anschluss an die Veranstaltung wurden bei Steak vom Grill in gemütlicher Runde weitere Fachgespräche geführt und geklönt. Wir danken den Vortragenden für Ihre interessanten Beiträge und den Gästen für die rege Teilnahme!


Top News

17.08.18 11:50

Steiler Anstieg der Mischfutterpreise

Kaum Raufutter und zusätzlich knappes Getreideangebot lassen die Forderungen für Mischfutter kräftig steigen, da kann selbst preisgünstigeres Sojaschrot nicht für Entlastung sorgen, zumal Rapsschrot ebenfalls teurer geworden ist. Vor allem im Milchviehsektor sind die Futterpreise kräftig gestiegen, was die Betriebe mit Bestandsabbau quittierten.

Die prekäre Versorgung mit Raufutter und das knappe Getreideangebot bestimmen den Futtermarkt in Deutschland. Die Schaffung von Futterbörsen erleichtert etwas die Beschaffung von Raufutter in den Regionen, aber wo nichts ist, kann auch nichts vermarktet werden. Gleichzeitig ist auch Getreide knapp. Die geringere Ernte in Deutschland und bei vielen unserer EU-Nachbarländer lassen die Preise kräftig steigen. Darauf reagieren auch die Mischfutterpreise, selbst wenn Sojaschrot sogar etwas günstiger geworden ist als noch vor einem Monat. Allerdings ist Rapsschrot vergleichsweise teuer. Im August 2018 haben die Mischfutterhersteller und -verkäufer ihre Forderungen im Schnitt um 5 % und damit vergleichsweise stark angehoben. Das ist für diese Jahreszeit ein sehr untypischer Preisverlauf und der Knappheit der Rohstoffe geschuldet. Ausnahmen gibt es keine.
10.08.18 11:30

Getreideernte 2018 auf 24 Jahrestief

Die deutsche Getreideernte wird in diesem Jahr zum ersten Mal seit langer Zeit unter dem hiesigen Verbrauch liegen. Zu diesem Schluss kommt der Deutsche Raiffeisenverband in seiner letzten Ernteschätzung. Aufgrund der extremen Trockenheit der vergangenen Monate erwartet der DRV eine Getreideernte von 36,3 Mio. t. Das ist der niedrigste Wert seit 1994. Das schwache Vorjahresergebnis in Höhe von 45,6 Mio. t wird um gut ein Fünftel unterschritten, der langjährige Durchschnitt von 47,9 Mio. t um fast ein Viertel verfehlt. Die Rapsernte wird bei rund 3,5 Mio. t gesehen und verfehlt damit das enttäuschende Vorjahresergebnis um fast 20 %.

Die Getreide- und Rapsernte ist mittlerweile abgeschlossen ? zwei bis drei Wochen früher als üblich. Die Qualitäten sind im Regelfall gut bis befriedigend, lediglich die Braugerste weist teilweise einen zu hohen Proteingehalt und der Roggen oftmals einen zu hohen Schmachtkornanteil auf.

Die aktuelle Ernteschätzung des DRV basiert auf den Flächenangaben des Statistischen Bundesamtes vom 02.08.2018 und eigenen Ertragserhebungen. Die Erntemengenschätzung für Winterweizen ist ein weiteres Mal auf nunmehr 19,3 Mio. t nach unten angepasst worden und verfehlt damit das Vorjahresergebnis um 20 %. Wintergerste wird auf knapp 7,4 Mio. t geschätzt und so 18 % unter Vorjahr. Sommergerste schätzt der Verband mit knapp 2,1 Mio. t zwar über Vorjahresniveau, der Grund dafür ist jedoch die um fast ein Drittel ausgedehnte Anbaufläche. Die Erträge verfehlen das Vorjahresergebnis um 13 %. Die Roggenernte wird bei knapp 2,1 Mio. t gesehen und damit 23 % unter Vorjahr.

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